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Nähe kann in Beziehungen und Partnerschaften zu einem echten Problem werden. Jeder Mensch empfindet sie anders, je nachdem, welche Erfahrungen er in seinem Leben gemacht hat. Und dann stehen Partner da und fragen sich, was in dieser Beziehung oder Partnerschaft eigentlich passiert, ohne es be-greifen zu können.



Bei Beziehungsproblemen hilft ein Paarcoaching, sich selber und den Partner besser zu verstehen, Botschaften auszutauschen, ohne den anderen zu verletzen. Im Gespräch mit dem Coach (sehr oft auch 2 Coaches als Paar) wird ein Enzwicklungsprozess in Gang gesetzt, der die Ängste nimmt, sich und seine Gefühle mitzuteilen, wieder über sich reden zu können, aber auch dem Partner zuhören zu können.

Das dargestellte Modell, das so, oder so ähnlich, in der Psychologie, Philosophie, der Esoterik und Spiritualität angewendet wird, beschreibt sehr gut unser Selbst.

Danach gibt es drei Kreise in einander, die die Schichten unseres Seins darstellen.

Die äußere Schicht repräsentiert unsere Schutzhüllen und Verteidigungsmechanismen, wie Kontrolle, zurückziehen, kämpfen, manipulieren, Besitzansprüche, Forderungen stellen, Erwartungen haben, aufgeben, in den Kopf gehen, unsere Süchte (Arbeit, Essen, oder auch Sex). Alles das hält uns davon ab zu fühlen, sich selbst und den anderen.

Die mittlere Schicht ist die unserer verletzten Empfindsamkeit, also alle Ängste und Unsicherheiten… Angst vor Nähe, Angst verlassen oder vereinnahmt zu werden, Angst vor Grenzüberschreitungen und Respektlosigkeiten. Die Angst gedemütigt , verurteilt und kritisiert zu werden, die Angst sich auszudrücken, sich mitzuteilen, ehrlich zu sein und zu konfrontieren.

Die innere Schicht repräsentiert unsere natürliche Essens oder unser Selbst: die natürliche Lebendigkeit, Freude, Sensibilität, unsere freie Sexualität, Kraft, Klarheit, Liebesfähigkeit und Weisheit.

Dieses Bezugssystem bietet eine gute Möglichkeit unsere Beziehungen, Partnerschaften und Sexualität zu verstehen, wie und warum sie sich durch mehr Nähe verändern. Nähe in der Partnerschaft bedeutet, man kommt an den inneren Kreis seiner Verletzlichkeiten. Die Folge können typischen Verhaltensmuster der beiden Partner sein… Rückzug, Mauern aufbauen, Machtkämpfe, Flucht.

Oft ist es so, dass gerade der Partner einem das spiegelt (zeigt), was einem in sich selbst stört und das ganz tief im Unterbewusstsein vergraben sein kann.

Sich selber annehmen und fühlen können, mit all seinen Unzulänglichkeiten und dem, was einem in sich selbst fehlt, verändert die Perspektiven auf den Partner. Aus anderen Perspektiven sieht man den Partner neu und kann ihn Verstehen lernen, aus dem Verstehen kann neues Vertrauen enstehen.


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